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Goldschmiedekunst vom der Antike zur Neuzeit

...oder die Frage wie man sich zum Goldschmied ausbilden lassen kann?

Bereits vor vielen tausenden Jahren war das Berufsbild des Goldschmieds bekannt. So ist davon auszugehen, das bereits prähistorisch Gold verarbeitet wurde. Natürlich sind die damaligen Goldexponate nicht mit der heutigen Handwerkskunst vergleichbar, trotzdem birgt dieser Beruf eine große Tradition.

Erfahren Sie in unserem Artikel mehr zu den Hintergründen und zur heutigen Ausbildung zum Goldschmied. Es gibt in diesem Bereich auch eine ganze Reihe von Spezialisierungen, welche diesen Beruf sehr vielseitig erscheinen lassen. Für uns als Goldankauf ist die Entstehung von Goldschmuck ein sehr interessante Thema. Denn wir bringen unsere Goldschmelzware wieder in den Umlauf, sodass hieraus neue Schmuckstücke erschaffen werden können.

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Ein Blick zurück

Im historischen Italien war die Goldschmiedekunst sehr hoch angesehen. Die alten Etrusker erschufen sehr handwerklich hochwertige Schmuckstücke aus Gold und Silber. Hierbei wurden von den alten Goldschmieden bereits Techniken angewendet, welche auch in unserer heutigen Zeit von Goldschmieden noch verwendet werden.

Während des Mittelalters war der Beruf des Goldschmieds sehr angesehen. Damals waren die handwerklichen Betriebe noch in Zünften organisiert und die Goldschmiedezunft galt als wohlhabend und einflussreich. Bedingt durch die wertvollen Kostbarkeiten, welche von den Goldschmieden gefertigt wurden, hatten diese auch einen direkten Kontakt zum Adel und hatten daher die Möglichkeit direkt Einfluss zu nehmen.

Aus dieser Zeit stammen auch viele Punzierungen, da die verschiedenen Goldschmiedezünfte sich eigene Goldpunzen zulegten, um die Herkunft von Schmuckstücken genau definieren zu können. Ebenfalls im Mittelalter wurde das Gravieren erfunden, welches Hand in Hand mit der Goldschmiedekunst einhergeht. Gleichzeitig waren Goldschmiede auch im Handel mit Edelmetallen tätig, da diese tagtäglich mit diesen Materialien zu tun hatten. Interessanterweise gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Unterscheidung zwischen Silberschmied und Goldschmied, die Spezialisierung auf ein bestimmtes Material kam erst später.

Goldschmiede in Deutschland – Jetztzeit

In den letzten Jahrzehnten hat sich hinsichtlich der Goldschmiedekunst in Deutschland einiges geändert. So handelt es sich beim Berufsbild des Goldschmieds nicht mehr um eine geschützte Berufsbezeichnung. Sprich jeder handwerklich geschickte Mensch kann eine Goldschmiede eröffnen und sich als Goldschmied bezeichnen.

Sicherlich ist davon aber abzuraten, wenn man nicht ein absoluter Autodiktat ist, welcher auch über entsprechende Ressourcen verfügt, wo er sich neues Wissen aneignen kann. Der gesamte Beruf hat sehr viel mit Erfahrung und Erfahrungswerten zu tun. Die wenigstens Goldschmiede haben aber ein eigenes Atelier, sondern sind viel mehr bei Juwelieren angestellt und kümmern sich sowohl um die Anpassung von Schmuckstücken, als auch um die Ausbesserung. Nur sehr wenige Goldschmiede sind künstlerisch tätig und stellen Schmuckstücke komplett eigenständig her.

Heute ist man beispielsweise bei Ringen dazu übergangen Ringrohlinge zu verwenden, welche nur noch entsprechend angepasst werden. Bei diesen Rohlingen handelt es sich um Massenware, welche in den verschiedensten Größen im Edelmetallhandel / Scheideanstalt erworben werden können. Viele Schmucktücke werden aufgrund der Lohnkostensituation nicht mehr in Europa geferfigt. So gilt Indien sowohl im Bereich der Diamanten als auch im Bereich Goldschmuck als bedeutender Produzent.

Traditionelle Ausbildung zum Goldschmied – Ablauf

Wie bereits erwähnt ist der Beruf als Goldschmied nicht mehr geschützt, trotzdem gibt es weiterhin eine 3,5 jährige Ausbildung zum Goldschmied, in welcher dem Absolventen viele wissenswerte theoretische und praktische Kniffe vermittelt werden.

Eignen tut sich die Ausbildung zum Goldschmied vor allem für Menschen, welche fingerfertig sind und sorgfältig arbeiten können. Sowohl gröbere als auch sehr feine Arbeiten sollte einem leicht von der Hand gehen. Man sollte in sich selbst ruhen und viel Geduld haben, vor allem wenn es darum geht filigrane Arbeiten auszuführen. Zu unterteilen ist die Ausbildung zum Goldschmied in drei Fachrichtungen:

  • Schmuck
  • Ketten
  • Juwelen

Dabei sind die Ausbildungsinhalte zum Teil identisch und zum anderen Teil, gibt es große Unterschiede. Auch kommt es darauf an, wo solch eine Ausbildung absolviert wird. In einer industriellen Schmuckfertigung sieht das Aufgabengebiet eines Goldschmieds ganz anders aus, als bei einem Goldschmied mit eigenen Atelier und noch der Weiterbildung zum Schmuckgestalter.

Die Ausbildung teilt sich in vier Abschnitte, welche jeweils mit einem Oberthema belegt sind:

  • Gestaltungsgrundsätze / Goldschmiedegeschichte
  • Industrielle Produktion von Schmuck / Gestaltung
  • Spezialisierung auf Fachrichtung
  • Schleiftechniken

Am Ende steht die Gesellenprüfung, welche mit einem Bestehen in der Aushändigung des Gesellenbriefs endet. Für Goldschmiede-Gesellen, welche noch tiefer in die Materie eindringen möchten, bietet sich dann der Schritt zur Meisterausbildung an.

Wir kaufen Goldschmuck an!

Als online Goldankauf stehen wir für den seriösen Ankauf von Schmuck über den Postweg. Egal ob Sie uns Bruchgold oder Altgold anbieten, wir bieten Ihnen einen sehr guten Goldankauf Preis, welcher sich an der aktuellen Goldpreisentwicklung orientiert. Wir empfehlen all unseren Kunden die Verkaufsanleitung im Detail zu studieren, um sich optimal auf den Ankauf vorbereiten zu können.

Nach Eingang Ihrer Sendung nehmen unsere Experten die Bewertung vor und teilen Ihnen den möglichen Ankaufspreis mit. Nun können Sie dem Ankauf zustimmen oder auf die Gold-zurück-Garantie ausweichen. Sie werden schnell merken, dass wir von Zahngold123.de großen Wert auf Transparenz legen.

Als Goldankauf Anbieter sorgen wir ebenfalls dafür, dass alter Goldschmuck wieder recycelt und zu neuen Goldgegenständen verarbeitet werden kann. Mittlerweile wird immer mehr Gold wieder dem Verwertungsprozess zugeführt, sodass natürliche Ressourcen geschont werden können.