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Punzen im Laufe der Geschichte

Ein kleiner Überblick über die Geschichte der Punze

Die Punzierung ist im Bereich der Edelmetalle ein wichtiges Merkmal, um den Wert eines Gegenstandes augenscheinlich und mit Hilfe einer Waage taxieren zu können. Woher stammen diese Punzierungen und wieso wurden diese angefertigt. Im folgenden Blogartikel geben wir Ihnen einen kurzweiligen Einblick in die Welt der Punzen und hoffen Ihnen interessante Informationen übermitteln zu können, sodass Sie ihr Wissen im Bereich der Edelmetalle erweitern können.

Berechnen Sie den Wert Ihrer Edelmetalle

Punzierug als Kunstwerk

Sie sind sicherlich auch um Besitz des einen oder anderen Schmuckstücks aus Gold oder Silber. Nehmen Sie diese mal zur Hand und untersuchen es nach Symbolen. Sie werden meist auf der Rückseite der Gegenstände entsprechende Abbildungen finden, welche je nach Hersteller eine einfache Zahl, ein Symbol gepaart mit einer Zahl oder eine Karatangabe beinhalten.

Mit ein wenig Fachwissen, welches Sie in diesem Artikel vermittelt bekommen, können Sie diese Gegenstände sehr gut einschätzen und mit dem unserem Goldrechner eigenständig den Wert berechnen.

Zu unterscheiden ist im ersten Schritt zwischen den Symbolen der Hersteller und zum anderen der Punzierung, welche den Feingehalt der Goldlegierung etc. angibt. Hierbei sollte Sie aber auch immer beachten, dass es sehr darauf ankommt, woher ein Schmuckstück kommt. In manchen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien besteht eine Pflicht zur Punzierung, in vielen anderen Ländern wird der Goldschmuck nicht mit einer Punze versehen.

Geschichte der Punze

Bereits im frühen Mittelalter wurden erste Punzen auf Schmuckstücken eingesetzt, um die Prüfbarkeit von Gold und Silber sicherzustellen. Für die damaligen Herrscher war es wichtig, eine Grundlage für den Handel mit solchen Edelmetallen herzustellen, mit der Hilfe von Punzen konnte dies durchgeführt werden. Daher wurden entsprechende Prüfer eingestellt, welche im jeweiligen Fürstentum herumreisten und Kontrollen der Gold- und Silberwaren vorgenommen haben. Die Wissenschaft geht davon aus, dass erste belegbare Punzen aus dem 13. Jahrhundert aus dem französischen und dem englischen Rau stammen.

Im späteren Verlauf wurde die Aufgabe der Prüfer direkt an die Gold- und Silberschmiede weitergegeben, welche für die Reinheit und Qualität der Goldwaren bürgen mussten. Im Laufe des 15. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Symbolpunzierungen größerer Schmiede, welche damit Ihre Schmuckwaren verziert haben. Gleichzeitig wurden diese Schmuckstücke auch mit Datumsstempeln versehen, sodass auch die epochale Eingliederung dieser Waren vorgenommen werden konnte.

Aus dieser Zeit stammen sehr viele unterschiedliche Symbole, welche mehre Buchbände fühlen. Mittlerweile ist es bei einigen Sammlern zum Hobby geworden, Schmuckstücke mit verschiedenen Punzierungen zu sammeln. Da man sich vorstellen kann, dass im Laufe der Zeit viele alte Hersteller verschwinden sind und immer wieder neue auf dem Markt aufgetaucht sind, besteht eine sehr große Fluktuation an verschiedenen Punzen.

Auch heute noch kein Standard

Obwohl die Geschichte bereits im Mittelalter eine rasante Entwicklung nahm und man normalerweise davon ausgehen würde, dass es dadurch zu einer allgemeingültige Kennzeichnungspflicht kommen würde, hat sich dies leider nicht durchgesetzt.

Viel mehr gibt es bis heute keine einheitlichen Standards rund um den Erdball, sodass es Besitzer von alten Goldschmuck aus dem Ausland oftmals sehr schwer haben, eigenständig eine Wertbestimmung vornehmen zu können. Leider ist auch zukünftig nicht davon auszugehen, dass man sich weltweit auf einheitliche Standards hinsichtlich der Punzierung einigen kann. Dies betrifft jetzt nicht nur die weit verbreiteten Edelmetalle Gold und Silber, viel mehr gilt dies auch für Platin und Palladium.

Wir bestimmen Ihr Gold

Sollten Sie Schwierigkeiten mit der eigenständigen Wertbestimmung haben, wenden Sie sich bitte an unsere Experten. Wir bieten Ihnen die unverbindliche Analyse Ihrer Edelmetalle an. Sie können sich sicher sein, dass wir ihnen eine exakte Analyse anbieten werden und Sie mit einem hohen Ankaufspreis rechnen können.

Sie gehen kein Risiko ein, da die Analyse vollkommen unverbindlich ist. Möchten Sie letztendlich nicht verkaufen, können Sie sich einfach auf unsere Gold-zurück-Garantie berufen. Bei weiteren Fragen nutzen Sie unser Lexikon oder nehmen direkt Kontakt mit unserem Kundenservice auf.