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Palladiumlegierungen

Infos über Palladiumlegierungen

Palladium ist ähnlich wertvoll wie Platin und weißt zahlreiche identische Eigenschaften auf. So ist es nicht verwunderlich, dass Palladium zur Platingruppe der Metalle gehört. Relativ spät zum Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckt, findet es vor allem Verwendung in Katalysatoren und Brennstoffzellen. Die Nutzung in Katalysatoren ist darin begründet, dass Palladium chemische Reaktionen beschleunigt. In den letzten Jahrzehnten wurde Palladium aber immer mehr in der Schmuckindustrie verwendet und als Edelmetallwert genutzt. Größtes Förderland von Palladium ist Russland. Es finden sich aber fast auf der ganzen Welt, kleine und große Förderstätten.

Wichtige Palladiumlegierungen:

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Fakten zu Palladium

  • Nummer im Periodensystem: 46
  • Periodensymbol:Pd
  • Schmelzpunkt: 1555 Grad Celsius
  • Siedepunkt: 2960 Grad Celsius

Kurze Geschichte zu Palladium

Vom englische Chemiker Wollaston im Jahr 1803 isoliert, war die Geschichte nach der Entdeckt recht amüsant. Der Chemiker machte sich einen Spaß daraus seine neue Entdeckung zu bewerben, ohne eine wissenschaftliche Meldung darüber abzugeben. Dies hatte zur Folge, dass Palladium erst im Jahr 1805 als neues Element anerkannt wurde. Der Name Palladium geht auf den Asteroiden Pallas zurück. Aufgrund der guten Formbarkeit war Palladium in der Anfangszeit vor allem als Schmuck sehr beliebt. Erst Seit Ende des 20. Jahrhundert ist die Hauptverwendung von Palladium der Einsatz in Katalysatoren. So bindet Palladium schädliche Stoffe im Katalysatoren, sodass diese nicht austreten können.

Wissenswertes zu Palladium

Palladium kann das 900-fache seines Wasserstoffvolumens aufnehmen. Aufgrund dieser Fähigkeit wird Palladium zum Speichern und Filtern von Wasserstoff verwendet.

Palladium ist relativ biologisch inaktiv, kann jedoch bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

Palladium ist Bestandteil des Lichtbogenreaktors von Iron Man und sorgt dafür, dass der Charakter langsam vergiftet. Tatsächlich hat Palladium eine negative Wirkung auf den Menschen. Erste Versuchen weisen eine Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz nach.

Zukünftige Entwicklung der Palladiumverwendung

Wie bereits erwähnt hat Palladium den letzten zwei bis drei Jahrzehnten immer mehr Einfluss in der Industrie gewonnen. Dies geht vor allem einher mit den ständig weiter steigenden Platinpreisen, sodass Palladium oftmals als Ersatzprodukt genutzt wird. Dieser Bedarf hat natürlich dafür gesorgt, dass auch der Preis von Palladium in den letzten Jahren angezogen hat. Es bleibt zukünftig abzuwarten, wie sich die ganzen Angelegenheit entwickeln wird.